Gesundheit ist das Beste, was eine Person hat

Wir müssen uns körperlich erschüttern, um moralisch gesund zu sein

Hautpilzbehandlung ohne Arztbesuch?

Gesundheit

Juckende rote Stellen an der Haut sind ein erstes Indiz auf einen Hautpilzbefall. Dieser kann nicht nur an den Füssen, sondern auch an anderen Körperregionen auftreten. Wie kann man eine Pilzerkrankung erkennen und welche Behandlungsmethoden sind besonders vielversprechend? Muss man dafür einen Arzt besuchen oder reicht der Griff zu den Hausmitteln?

Den Pilz erkennen

Pilze die die Haut befallen sind, wie die bekannten Speisepilze, lebende Organismen die sich ernähren müssen. Hautpilze leben hauptsächlich von der Einnahme von Keratin, welches besonders oft als Baustein für unsere Finger- und Zehennägel vorkommt. Deswegen, und auch weil vor allem Hautspalten und Zwischenräume für den Pilz geeignete Lebensräume darstellen, sind gerade die Füße sehr oft betroffen. Fußpilz ist daher auch die häufigste Hautpilzerkrankung.

Die Symptome können sehr unterschiedlich ausfallen: Die Haut kann sich röten und jucken, aber auch trockene Bläschen bilden und schuppen. Wann welche Art von Pilzerkrankung vorliegt, kann abschließend nur ein Hautarzt feststellen. Diesen sollten Sie unbedingt aufsuchen, falls Sie eine Veränderung Ihrer Haut feststellen. Daher kann man die Frage nach einer Hautpilzbehandlung ohne Arztbesuch auch grundsätzlich mit nein beantworten. Dennoch gibt es mehrere Hausmittel, die eine gute Wirkung erzielen und parallel zur ärztlichen Behandlung eingesetzt werden können oder mindestens helfen, falls Sie gerade verhindert sind und der Arztbesuch noch etwas warten muss.

Wirksame Hausmittel gegen Hautpilz

Grundsätzlich sollte man sich bewusst sein, dass Hausmittel vor allem die Symptome von Hautpilz, wie zum Beispiel den Juckreiz, bekämpfen und in der Regel nicht ausreichen, ihn ganz weg zu bringen. Der Arzt wird Ihnen dazu eine Salbe oder sogar Antibiotika verschreiben.
Naturjoghurt ist besonders geeignet, den Juckreiz zu lindern. Es kann wie eine Salbe aufgetragen werden und kühlt die Haut ab. Zu beachten ist, dass keine Zusätze wie zum Beispiel Zucker im Joghurt enthalten sind.

Apfelessig oder andere Essigsorten werden oft als wirksam angepriesen. Sie sollten jedoch beachten, dass Essig ziemlich aggressiv ist und die Haut reizen oder austrocknen kann. In der richtigen Dosis angewendet, kann es die Pilze abtöten und den Juckreiz lindern. Dazu können Sie es vorsichtig auf die Haut tupfen, oder als Badezusatz verwenden. Eine genaue, vorgängige Information ist aber unabdingbar und die Rücksprache mit dem Arzt empfehlenswert. Im Zweifel gilt: Kein Essig verwenden. Eine Alternative wäre Zimt. Ein kurzes Bad in mit einer halben Tasse Zimtpulver angereichertem Wasser kann den Juckreiz lindern.
Relativ breit anerkannt ist die Wirkung von ätherischen Ölen. Diese können auf die befallene Hautstelle aufgetragen werden, müssen nach dem Einwirken aber wieder abgewaschen werden. Das ätherische Öl sollte zusammen mit einem Trägeröl, und nicht pur, verwendet werden. Oft zur Anwendung kommen Lavendel-, Kokos- und Teebaumöl.

Tipps

Hautpilzerkrankungen sind übertragbar. Wenn Sie den Verdacht auf einen Befall haben, sollten Sie die Ansteckungsgefahr minimieren. Besonders Fußpilz überträgt sich leicht an Stellen, wo mehrere Personen barfuß gehen. Meiden Sie also die Sauna oder das Schwimmbad, solange der Pilz nicht behandelt ist. Außerdem ist es empfehlenswert, allfällige Haustiere beim Tierarzt untersuchen zu lassen, da auch diese angesteckt werden können.

Da die Behandlung von Hautpilz oft sehr lange dauert und die Gefahr eines Rückfalles hoch ist, sollten Sie einem Befall vorbeugen. Tägliches Waschen der Hände und Füße, am besten mit getrennten Tüchern, atmungsaktive Schuhe und regelmäßige Waschgänge von Socken, Unterhosen und Handtücher bei 60° sind einfache, aber wirkungsvolle Maßnahmen.

Tagged ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.